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Kurzgrößen Damen: Tabelle, Umrechnung und Langgrößen

Auf dem Etikett steht „Kurzgröße 21″, im Onlineshop wird nach Größe 42 gefragt, und niemand erklärt den Zusammenhang. Dabei ist er einfach: Die Kurzgröße ist die halbierte Normalgröße. Was sich ändert, sind die Längen — nicht die Weite.

Kurzgröße oder Langgröße berechnen

Zwei Fragen, dann wissen Sie es.

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  • Was möchten Sie wissen?

    Die Umrechnung folgt dem deutschen Konfektionssystem und gilt für die Längen, nicht für die Weite. Einzelne Marken weichen ab — maßgeblich ist die Größentabelle des Shops, bei dem Sie bestellen.

    Kurzgrößen Damen: Kurzgröße 20 entspricht welcher Größe?

    Kurzgröße 20 entspricht der normalen Größe 40. Die Rechnung gilt für alle Größen: Normalgröße geteilt durch zwei ergibt die Kurzgröße, Normalgröße mal zwei ergibt die Langgröße.

    Normalgröße
    165–174 cm
    Kurzgröße
    bis 164 cm
    Langgröße
    ab 175 cm
    341768
    361872
    381976
    402080
    422184
    442288
    462392
    482496
    5025100
    5226104
    5427108
    5628112
    5829116

    Kurzgröße, Normalgröße, Langgröße Damen — für welche Körpergröße gilt welche Reihe?

    Deutsche Konfektionsware wird für eine Frau von etwa 168 Zentimetern entworfen. Alles, was Sie im Laden von der Stange nehmen, ist auf diese Körpergröße geschnitten.

    • Bis etwa 164 cm — Kurzgröße. Rock und Ärmel sind kürzer, die Taille sitzt höher, der Brustpunkt liegt weiter oben.
    • Etwa 165 bis 174 cm — Normalgröße. Der Bereich, für den die Ware gemacht ist.
    • Ab etwa 175 cm — Langgröße. Gleiche Weite, längere Maße.

    Die Grenzen sind fließend. Entscheidend ist weniger die Zahl auf dem Zollstock als die Frage, wo bei Ihnen die Taille eines Kleides sitzt. Rutscht sie regelmäßig zu tief und wirkt der Oberkörper dadurch lang, sind Kurzgrößen einen Versuch wert — auch bei 166 Zentimetern.

    Der häufigste Fehler: eine Nummer kleiner statt Kurzgröße

    Wenn ein Kleid zu lang ist, greifen viele zur nächstkleineren Größe. Das ist der falsche Weg. Eine kleinere Größe ist enger, nicht kürzer — die Länge ändert sich dabei nur um wenige Zentimeter, die Weite dagegen um mehrere.

    Wer 42 braucht und wegen der Länge zur 40 greift, hat am Ende ein Kleid, das nicht schließt und trotzdem zu lang ist. Kurzgröße 21 dagegen ist genauso weit wie Größe 42 und an allen Stellen kürzer, an denen es darauf ankommt.

    Was bei Kurzgrößen anders geschnitten ist

    Nicht nur der Saum wandert nach oben. Angepasst werden:

    • Rocklänge und Ärmellänge
    • die Höhe der Taillennaht
    • der Abstand zwischen Schulter und Brustpunkt — bei Abnähern und Bustier-Oberteilen der wichtigste Punkt
    • bei Hosen zusätzlich die Schrittlänge
    • die Höhe von Taschen und Knopfleisten

    Genau deshalb sitzt ein Kurzgrößen-Kleid besser als ein gekürztes Normalkleid: Die Änderungsschneiderei kann den Saum anheben, aber nicht die Taille verlegen oder die Abnäher versetzen.

    Wann sich die Änderungsschneiderei trotzdem lohnt

    Kurzgrößen gibt es längst nicht bei jeder Marke und selten bei festlicher Mode. Wenn Sie ein Kleid gefunden haben, das Ihnen gefällt, es aber nur in Normalgrößen gibt, ist Kürzen die richtige Lösung — mit einer Einschränkung: Bei Kleidern mit Stufen, Volants, Spitzenborte am Saum oder aufwendigem Abschluss ist das Kürzen entweder teuer oder es zerstört das Modell. Fragen Sie vorher.

    Was das Kürzen üblicherweise kostet: Ein glatter Saum liegt meist zwischen 15 und 30 Euro, ein gefütterter Rock darüber, ein Kleid mit Spitzenabschluss deutlich darüber. Rechnen Sie in der Hochzeitssaison mit ein bis zwei Wochen Wartezeit, im Frühjahr eher mehr.

    Häufige Fragen

    Was bedeutet Kurzgröße 19?

    Kurzgröße 19 entspricht der normalen Größe 38, geschnitten für Frauen bis etwa 164 Zentimeter Körpergröße. Die Weite ist identisch mit Größe 38.

    Was ist Kurzgröße 21 in Normalgröße?

    Kurzgröße 21 entspricht Größe 42.

    Gibt es Kurzgrößen auch bei Abendkleidern?

    Selten. Festliche Mode wird überwiegend in Normallängen gefertigt, weil ein langes Kleid ohnehin bis zum Boden reicht und die Länge über die Absatzhöhe geregelt wird. Bei knielangen und Midi-Modellen lohnt die Suche eher.

    Petite Größe: was ist der Unterschied zur Kurzgröße?

    „Petite“ ist die englische Entsprechung und wird von internationalen Anbietern verwendet. Gemeint ist dasselbe: kürzere Proportionen bei gleicher Weite. Die Größenangabe folgt dann aber dem britischen oder amerikanischen System.

    Wie messe ich, ob ich Kurzgrößen brauche?

    Ein einfacher Anhaltspunkt: Sitzt bei geradem Stand die Taillennaht eines Kleides deutlich unterhalb Ihrer schmalsten Stelle, ist das Kleid für eine größere Frau geschnitten. Kommt das bei mehreren Marken vor, sind Kurzgrößen die Lösung.

    Passt die Größe an sich nicht, hilft der Größenrechner nach Maßen. Für ausländische Angaben gibt es die Umrechnung nach UK, US, Italien und Frankreich.

    Welche Schnitte und Längen kleine Frauen strecken — und wo Midi zur Falle wird: Kleid für kleine Frauen.

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